Eine Welt um uns herum

Von Lignano aus erreicht man in kürzester Zeit wunderschöne Kunsthochburgen, wie Triest: von 1382 bis 1918 gehörte Triest zu Österreich und war dessen bedeutendster Hafen und einer der Hauptkriegshäfen der Österreichischen Marine sowie Hauptstadt des Kronlandes Österreichisches Küstenland (Litorale). Hier liegt auch der Pegel, auf den sich Mitteleuropas „Höhen über Adria“ beziehen. Die Nachteile der Grenzlage und der Verlust an wirtschaftlicher Bedeutung änderten sich erst 2004 mit dem EU-Beitritt Sloweniens. Kulturell und historisch blieb Triest hingegen auch im 20. Jahrhundert ein Ort des Zusammentreffens von Kulturen, Sprachen, Ethnien und Religionen.

Oder Udine, die wichtigste Stadt der historischen Landschaft Friaul.

Die wichtige Ausgrabungsstätte Aquileia mit dem einzigartigen Zauber ihrer frühchristlichen Basilika und den in der ganzen Welt bekannten Bodenmosaiken.

San Daniele del Friuli ist nicht nur für bedeutende Kunstzeugnisse, sondern auch für seinen Rohschinken berühmt, der nur in dieser Gegend hergestellt wird.

Unweit von hier liegt Spilimbergo (Spengenberg), Sitz der friaulischen Mosaikschule, der neben zahlreichen in der ganzen Welt verstreuten Werke, das Mosaik „Saetta Iridescente“ entstammt, das in der U-Bahn-Station Ground Zero in New York ausgestellt ist.

Der Grundriß von Palmanova ist bis zur Pedanterie exakt einem neunzackigen Sternnachgezogen. Drei schnurgerade Hauptstraßen umgeben den Stadtkern, sechs viereckige Plätze sind dem Zentrum vorgelagert, das von einem sechseckigen Platz gebildet wird. Grenzstadtstimmung und eine Burg mit Blick auf märchenhafte Hügellandschaften.

In Gorizia atmet man die typische schwebende Atmosphäre einer Grenzstadt: auf der Piazza Transalpina, die bis 2004 durch eine Mauer geteilt war, spaziert man mit einem Fuß in Italien und einem in Slowenien.

In der Provinz Pordenone, in Sesto al Reghena, befindet sich eine Benediktinerabtei mit mittelalterlichen Fresken aus der Schule Giottos, während man sich der Langobardenepoche insbesondere in der Herzogsstadt und Hauptstadt des Langobardenreichs erinnert: Cividale del Friuli (Östrich) mit seinem bekanntesten Denkmal, dem Tempietto Longobardo (Cividale wurde zum Veranstaltungsort des bekannten Kulturfestivals mitteleuropäischer Kultur, des Mittelfests, ausgewählt.

Die Gesamtheit der Lagune von Grado und Marano erstreckt sich über zirka 16.000 Hektar zwischen der Mündung der Flüsse Isonzo und Tagliamento; das ganze System bildete sich zwischen dem 15. Jh. und dem 17. Jh. und wird vor dem Meer durch eine Dünenkette, die mehr oder weniger mit einer Vegetation aus Bäumen, Gräsern und Sträuchern bedeckt ist, geschützt.

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