Natur

Natur und lagune von Marano

Die Natur spielt bei einem Urlaub in Lignano die absolute Hauptrolle. 

Die Halbinsel, die man bei einer sportlichen Fahrradtour entdecken kann, wird von einem der üppigsten und weitläufigsten Pinienhaine von Norditalien eingenommen.

In den Parkanlagen kann man zu jeder Jahreszeit unterschiedlichste Sportarten ausüben.

 

Lignano Sabbiadoro liegt eingebettet zwischen dem herrlichen Meer und der zauberhaften Lagunenwelt mit seinen Naturschutzgebieten. Die Lagune von Marano ist ein außergewöhnliches Gebiet zwischen Festland und Meer und bildet das nördlichste Lagunensystem des gesamten Mittelmeerraums.

Sie ist vom Meer durch einen Küstenstreifen geschützt, der eine doppelte Funktion ausübt: einerseits zur Abgrenzung und andererseits zum Schutz vor den Wellen. Dies ist auch der Grund für eines der Hauptmerkmale der Lagunenlandschaft: Auch bei starkem Wind und hohem Wellengang im Meer ist sie stets äußerst ruhig, wie ein Wasserspiegel, wo barene (Salzwiesen) und velme (sandige Untiefen, die keine Vegetation tragen, weil sie nur bei sehr tiefem Wasserstand auftauchen) vorherrschen. Eine richtige Übergangslandschaft zwischen Land und Wasser.

Die Besonderheit dieser Lagune liegt im Salzgehalt, der sich von einem Bereich zum anderen beträchtlich unterscheidet. Hier münden nämlich zahlreiche Karstflüsse (Wasserläufe, die unter den Schotter sinken und kurz vor dem Meer wieder auftauchen und auf Lehm stoßen) und füllen das Lagunengewässer mit einem erheblichen Süßwasseranteil. Doch ist die Lagune durch die Hafenöffnungen auch mit dem Meer verbunden und das verwandelt die Lagune von Marano zu einem richtigen Reservoir von Lebensformen mit hoher biologischer Vielfalt.

Man kann zwei Naturschutzgebiete besuchen: das Regionale Naturschutzgebiet Foci del Fiume Stella, wunderschönes Gebiet der Karstflüsse, und das Naturschutzgebiet Valle Canal Novo. Letzteres kann auf dem Landweg erreicht werden, während das erste ausschließlich über das Wasser besichtigt werden kann. Wenn man die Schönheit einer Naturlandschaft genießen möchte, kann man auch das Dorf der Casoni besuchen, die aus Schilfrohr erbauten Fischerhütten, die schon öfters die Kulisse für Film- und Fotosets bildeten.


 

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